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Präventions-Erziehungs-Programm |
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P E P
WIE FUNKTIONIERT PEP?
Das Präventions-Erziehungs-Programm (PEP) Nürnberg ist ein familienorientiertes Gesundheitsprojekt zur Früherkennung kardiovaskulärer Risikofaktoren, das den teilnehmenden Familien ein umfangreiches Angebot zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall macht. Ziel ist, in gesunden Familien die Prävalenz dieser Risikofaktoren und ihre Beeinflussbarkeit durch eine gesunde Lebensweise ab Kindheit zu untersuchen. Herz-Kreislauferkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in den westlichen Industrienationen. Nürnberg hat verglichen mit anderen bayerischen Großstädten die höchste Todesrate durch Herzinfarkt. Dabei sind die Hauptursachen für diese Krankheit bekannt. Sie sind schon sehr früh zu erkennen und zum großen Teil unter Kontrolle zu bringen.
Die Erkennung des individuellen Risikos für Herz-Kreislauferkrankungen der einzelnen Teilnehmer steht deshalb für PEP an erster Stelle. Darauf aufbauend will PEP die Verbesserung der veränderlichen Risikofaktoren (erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel) der einzelnen Teilnehmer erreichen. Hierzu werden in jährlichen Erhebungen mit den Interviews Daten z.B. über die körperliche Aktivität, Rauchgewohnheiten, Alkoholkonsum und mögliche bestehende Krankheiten abgefragt. Gleichzeitig werden bei den teilnehmenden Familienmitgliedern Blutdruck, Körpergewicht und -größe, Taillenumfang sowie die Hautfaltendicke gemessen. Jedes Jahr an den Samstagen im November / Dezember finden die Blutabnahmen statt, wozu die teilnehmenden Familien in die Schule ihres bzw. ihrer Kinder nüchtern einbestellt werden. Die Auswertung der untersuchten Blutproben, die Messdaten und die Ergebnisse des Interviews werden jedem PEP-Teilnehmer in Form des Gesundheitspasses (siehe Abb. oben) zugeschickt, aus dem sich das individuelle Risikoprofil ablesen lässt.
Die PEP-Familien führen eine Woche
Basierend auf dieser Auswertung (siehe Abbildung), unter Berücksichtigung des individuellen Risikoprofils und des schon vorhandenen Ernährungswissens, führen
Die “trockene Theorie“ wird dann in Kochkursen zur gesunden Ernährung und in den Kindernachmittagen (Kinderkochkursen) in schmackhafte Praxis umgesetzt. Ein Jahr mit PEP
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